Ausbildung bei H&M – Pierre

Ausbildung bei H&M – Pierre

Fachkraft für Lagerlogistik

Ich habe, seit ich bei H&M bin, mit sehr vielen Menschen mit verschiedenen Charakteren und aus verschiedenen Kulturkreisen zusammengearbeitet, was mich in meiner persönlichen Entwicklung auch weitergebracht hat.

Wer bist du?

Ich bin Pierre Damde, 24 Jahre alt und komme aus der schönen Hansestadt Stade. Bei H&M habe ich vor sechs Jahren meine Ausbildung in der Logistik absolviert und bin drei Jahre nach der Ausbildung immer noch mit Freude dabei.

Wie bist du zu H&M gekommen? Denn wer denkt schon an Logistik, wenn er an H&M denkt?

Da H&M ein bekanntes Modeunternehmen ist und ich ein modebewusster Mensch bin, habe ich zunächst nur an das Unternehmen selbst gedacht und war bestrebt dort eine Ausbildung zu bekommen. An die Logistik selbst habe ich damals nicht gedacht – bis mich jemand darauf aufmerksam machte. Von da an hatte ich beim Betreten eines Stores jedes Mal Bilder im Kopf, wie die Logistik ablaufen könnte – bis ich das Logistikzentrum das erste Mal betreten habe und angesichts der Größe völlig baff war. Meine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik habe ich nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen, war danach als Mitarbeiter im Wareneingang tätig und führe seit März diesen Jahres mein eigenes Team.

Was hast du während deiner Ausbildung bei H&M gelernt? Und was machst du heute?

In meiner Ausbildungszeit habe ich alle logistischen Abteilungen durchlaufen, die dafür sorgen, dass unsere Ware rechtzeitig im richtigen Store ankommt: vom Wareneingang über die Kommissionierung bis hin zum Warenausgang war alles dabei. Außerdem haben wir auch Einblicke in die Arbeit der Qualitätskontrolle und der speditionellen Abteilungen wie den Import, wo unsere Ware verzollt wird, oder die Transportabteilung, die die Touren zu den Stores plant, erhalten. Ich habe einen umfangreichen Überblick über alle relevanten Prozesse der Logistik von H&M bekommen – das war natürlich super spannend, aber auch körperlich und geistig herausfordernd.

Was war für dich die wertvollste Erfahrung während der Ausbildung?

Wie heißt es immer so schön: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Das war für mich wirklich eine wertvolle Erfahrung, ins richtige Arbeitsleben einzutauchen und mich auch mal durchzuboxen, wenn mir bestimmte Aufgaben mal nicht so viel Spaß machten. Außerdem habe ich mit sehr vielen Menschen mit verschiedenen Charakteren und aus verschiedenen Kulturkreisen zusammengearbeitet, was mich in meiner persönlichen Entwicklung auch weitergebracht hat.

Welchen Rat würdest du einem Auszubildenden mit auf den Weg geben?

Man sollte sich keine Illusionen machen: in der Logistik wird körperlich gearbeitet. Logistik heißt nicht nur administrieren, koordinieren und steuern, sondern die Ware auch tatsächlich zu bewegen.

Mit wem würdest du gerne deinen Job für einen Tag tauschen und warum?

Da geht es jetzt in den sportlichen Bereich: nämlich Tennis. Für mich ist Roger Federer ein ganz großes Vorbild. Du bist auf dem Platz immer auf dich alleine gestellt und hast kein Team direkt um dich herum, das dir in schwierigen Situationen hilft. Mental muss man dort eine Meisterleistung abliefern. Außerdem hätte ich kein Problem damit im Rahmen des Turnierplans ein wenig um die Welt zu reisen.

Wenn der Tag 3 Stunden länger wäre, womit würdest du ihn füllen?

Dann würde ich die Zeit mit meinen Freunden verbringen und mir ein weiteres Hobby zulegen: Ich interessiere mich schon seit einer Weile fürs Klettern, bin aber noch nicht dazu gekommen.

Ausbildungsstellen bei H&M

Maura
Maura

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