Youth Has No Age – Christine

Youth Has No Age – Christine

Erfahrungen aus über 35 Jahren H&M in Deutschland

Vor allem Neueröffnungen in unserem Unternehmen zeigen, dass unser Wert ‚We are one team‘ besonders gut gelebt wird. Hier sieht man alle involvierten Kollegen zusammen an einem Strang ziehen, um für die Kunden ein großartiges Einkaufserlebnis zu verwirklichen.

Wie bist du zu H&M gekommen?

1993 suchte ich neben meiner Ausbildung einen Nebenjob, um noch etwas Geld dazuzuverdienen. Damals war ich 15 Jahre alt und hatte noch lange Haare. Eine Freundin, die auch bei H&M arbeitete, gab mir den Tipp, einfach mal in den Store zu gehen und die Filialleitung nach einem Job zu fragen. Das Gespräch fand auch mitten im Verkauf statt und verlief so gut, dass ich plötzlich an der Jeanswand stand und diese aufräumte. Eine richtige Einweisung gab es nicht und den Vertrag machten wir erst Tage später schriftlich. Als das große Geschäft in Nürnberg eröffnete und ein Lagerverantwortlicher gesucht wurde, war das die Gelegenheit für mich – und hier bin ich bis heute tätig. Mein Tag bei H&M beginnt um 3:30 Uhr und endet um 10:15 Uhr. Viele empfinden diese Arbeitszeiten als sehr unangenehm. Ich allerdings habe mich über die Jahre sehr gut damit arrangiert. Obwohl ich viel früher ins Bett gehen muss als manch andere, habe ich aber nach Feierabend noch den ganzen Tag Zeit, z. B. für meine Kinder. Ich war schon in ganz vielen Filialen unterwegs und habe bei diversen Neueröffnungen unterstützt. Besonders mag ich die Herrenabteilung, weil man sich hier meist auch mehr Zeit für den Kunden nehmen kann. Ich liebe es, mit jungen Leuten zusammenzuarbeiten und wir sind hier einfach ein super Team. Das macht viel Spaß und erleichtert die Arbeit sehr.

Was waren deine schönsten Erlebnisse bei H&M?

Ein tolles Erlebnis war die Eröffnung eines Pop-up-Stores in München, eine außergewöhnliche Filiale, die nur für drei Monate geöffnet war in einem Gebäude, das drei Monate bis zum Abriss leer gestanden hätte. Da H&M ja schon immer anders und schnell war, wurde einfach kurzerhand ein H&M-Store daraus gemacht. Erfahrene Kollegen aus ganz Deutschland kamen angereist und innerhalb von 24 Stunden errichteten wir gemeinsam eine komplette Filiale von A bis Z. Natürlich war es sehr chaotisch und es wurde viel improvisiert, aber so viel Spaß und Teamwork habe ich selten erlebt. Ohne viel Absprache arbeiteten wir Hand in Hand zusammen, obwohl wir uns bis dahin gar nicht kannten. Vor allem Neueröffnungen in unserem Unternehmen zeigen, dass unser Wert ‚We are one team‘ besonders gut gelebt wird. Hier sieht man alle involvierten Kollegen zusammen an einem Strang ziehen, um für die Kunden ein großartiges Einkaufserlebnis zu verwirklichen.

Wenn du nun zurückblickst, was war der größte Wandel, den H&M gemacht hat?

In 20 Jahren sehe ich H&M als erfolgreichstes Textil-Unternehmen auf dem Markt, denn wir bleiben nicht stehen und entwickeln uns immer weiter. Es gibt immer etwas Neues und natürlich gibt es auch immer wieder neue Herausforderungen. Sehr positiv finde ich die Nachhaltigkeit bei H&M. Die iCollect Box ist in meinen Augen ein wichtiges Symbol dafür. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit UNICEF. Ich spüre, dass sich das Bewusstsein innerhalb des Unternehmens im Laufe der Jahre in diesem Bereich deutlich entwickelt hat.

Miriam
Miriam

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