Die Reise der Teddys geht weiter

Die Reise der Teddys geht weiter

07 Feb 2017

Wer sich noch an das letzte Jahr erinnert, der weiß, dass wir mit Beiträgen wie „Teddys auf Reisen für einen guten Zweck“ und „#PositivZusammenLeben“ ein ganz spezielles Thema angesprochen haben – Leben mit HIV und AIDS. Der Teddy ist das Symbol der Aidshilfe und steht für Solidarität und Menschlichkeit. Mit unserer Azubiaktion wurden mehrere Teddys liebevoll umgestaltet und bekamen eine eigene kleine Lebensgeschichte. Es sind dabei wundervolle Stories entstanden, welche von den Reisen der Kleinen erzählen. Doch ihre Reise hat gerade erst begonnen.

Dass der Zeitpunkt kommen würde, indem wir uns von unseren liebgewonnen Aufklärungsteddys verabschieden müssen, wussten wir. Doch eigentlich ist es uns sehr leicht gefallen, da sie ein tolles neues Zuhause bekommen haben. Sie können jetzt auch weiterhin helfen und Menschen entzücken. Die meisten unserer Teddys nehmen nun Kinder in ihrem neuen, vorrübergehenden Zuhause im Elisabethstift in Empfang.  Sie nehmen ihnen die Angst vor dem Neuen und Ungewissen und erleichtern somit die Eingewöhnung in einem neuen Umfeld. Das Elisabethstift ist eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Berlin-Brandenburg, welche 1826 gegründet wurde. Somit zählt es zu einer der ältesten Sozialeinrichtungen Berlins und bietet verschiedenste Art von Hilfe für in Not geratene Menschen an.
Doch drei Teddys hatten andere Pläne.

So „flog“ unser Super-präventions-Bär Richtung Norden. Wo er nun die AIDS-Hilfe Hamburg e.V. entzückt. Die AIDS-Hilfe Hamburg sorgt sich seit 1984, mit einem großen Angebot an Hilfestellungen um Menschen, die durch die HIV-Infektion besonders verletzlich sind. Genau die richtige Anlaufstelle für unseren kleinen „Helden“, dem zukünftig eine große Karriere als Schaufensterdeko bevorsteht.

Unsere Gewinner, die Berliner Bären bleiben ihrer Heimat treu und verweilen als Erinnerung an dieses tolle Azubiprojekt bei uns.

Uns freut es ganz besonders, dass es solche Institutionen gibt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen in Not zur helfen. Vielen Dank, für so eine vielschichtige und wichtige Arbeit!
Weiterhin, tausend Dank, allen Beteiligten für Ihren Einsatz und die kreative Herangehensweise an ein so wichtiges Thema. Lasst uns auch weiterhin über AIDS und HIV reden, informieren, Grenzen überwinden und Vorurteile abbauen.

Maura

Teilen