H&M meets the world

H&M meets the world

Eine Geschichte beginnt

Grenzen, Vorurteile und vorschnelle Beurteilungen abzubauen sollte die vorherrschende Grundeinstellung sein um neue Wege gehen zu können.

Gemeinsam mit den Partnern Start with a Friend und The DO School entwickelte H&M das Pilotprojekt „H&M meets the world“, wodurch H&M geflüchtete Menschen unterstützt und seinen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt soziales Engagement zu zeigen. Durch das positive Feedback auf dieses Projekt sind jetzt neue Gruppen, von jeweils 10 Tandempaaren, in Frankfurt und Stuttgart enstanden. Eines dieser Tandempaare sind wir, Arya aus dem Iran und Michaela aus Frankfurt. Wir möchten euch an dieser Stelle vom ersten Teil unserer gemeinsamen Geschichte erzählen:

Ayra

Hallo ich bin Arya komme aus Shiraz, einer Stadt im Iran und lebe bereits seit drei Jahren in Deutschland. Ich spreche drei Sprachen: Persisch, Englisch und Deutsch. Ich habe bereits ein abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik und möchte hier in Deutschland gerne ein Informatikstudium beginnen. Zu meinen Interessen zählen Theater, Film, Musik, Kultur, Museen und mein neustes Projekt ist das Singen in einem Chor.

Ich habe schon viele neue Eindrücke hier in Deutschland gesammelt. Dazu zählt die Erfahrung, dass mir oft die Fragen gestellt werden „Warum bist du hier?“ und „Wie war deine Flucht?“ Ich vermute, dass Menschen an sich neugierig sind und gerne alles von der Person gegenüber wissen möchten, vor allem wenn sie einen solchen Hintergrund haben, wie ich. Oftmals bemerke ich, dass sich die kulturellen Unterschiede nicht nur im Alltag widerspiegeln, sondern das die ganze Art und Weise der Menschen anders ist, wie sie reden, gestikulieren, an sich die ganze Körpersprache.

Ich freue mich weiterhin neue Erfahrungen sammeln zu können, neue Freundschaften zu beginnen und meine neu gewonnene Freiheit in Deutschland auszuleben. Ich bin dankbar, dass es mit „H&M meets the world“ eine so tolle Möglichkeit gibt.

Michaela

Hey ich bin Michaela und lebe in einer dieser Städte, in der sich täglich mehr Pendler als Ansässige befinden und die unglaublich viele Kulturen beherbergt. Frankfurt, eine schnelllebige Großstadt, die von stetiger Veränderung geprägt ist. Es ist eine Stadt in der sich der Einzelne auch mal verstecken kann, wenn er das möchte.

Ich habe mich gefragt wie ich persönlich jemandem helfen kann, der seine Heimat verlassen musste und nicht wieder zu seinem Leben und seiner Familie zurück kann. Ich finde wir sollten uns bewusst machen, wie wertvoll Frieden und Freiheit sind. Durch Medien kann unter Umständen ein Bild enstehen das fremdenfeindlich ist und ich finde dass die eigenen Erfahrungen am wirksamsten gegen falsche Vorurteile sind. Mit dem Wunsch jemandem helfen zu wollen, Frankfurt zu zeigen und der Lust auf neue Erfahrungen, habe ich mich für dieses Projekt entschieden, da es alle Punkte verband.

Arya und ich haben echt ein glückliches Match gehabt, da wir ganz ähnliche Interessen haben. Zum Beispiel das Theater „Da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor“(Goethe), ein Zitat aus unserem ersten gemeinsamen Theaterstück.

Wir haben auch schon ein gemeinsames Projekt begonnen, von dem wir Euch im nächsten Bericht erzählen werden. Eins können wir euch schon mal verraten, es ist eine Geschichte die von Humor, Engagement und Interesse handelt, in der man sich auf Augenhöhe begegnet und viel von einander lernen kann. Grenzen, Vorurteile und vorschnelle Beurteilungen abzubauen sollte die vorherrschende Grundeinstellung sein um neue Wege gehen zu können.

Gast-Autor
Michaela

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