Youth Has No Age – Uschi

Youth Has No Age – Uschi

23 Jan 2018

„Wenn man will, kann man hier ganz viel erreichen!“

Uschi Wangelin startete vor über 30 Jahren als Kassenverantwortliche. Heute hilft sie Kollegen auf der ganzen Welt bei technischen Problemen mit neuen Programmen. „Ständige Verbesserungen“ sind ein fester Bestandteil unserer Werte und unseres Alltags bei H&M. Sich ständig weiterzuentwickeln und den Spaß am Neuen und Unbekannten nie zu verlieren, ist trotzdem nicht selbstverständlich. Für Uschi ist es jedoch genau das, was ihr an ihrer Arbeit bei H&M so großen Spaß macht. Und das bereits seit über 30 Jahren. „Wer Lust auf ständige Veränderungen hat, ist hier genau richtig. Das kann nicht jeder, aber die anderen bleiben lange“, sagt Uschi. Als Global Super User und Teil der Global IT ist Uschi für die Einführung neuer Programme zuständig. In der IT ist der Wandel besonders schnell, ständig gibt es neue Fortschritte. Kaum zu glauben daher, dass es mal eine Zeit gab, in der Computer Uschi nicht wirklich geheuer waren. Heute ist ihr Netzwerk so groß, dass sie zu fast jedem Problem innerhalb der Programme einen Ansprechpartner finden kann. Zurückzuführen ist das auf Uschis Einsätze in ganz Europa, bei denen sie die Kollegen aus den Nachbarmärkten in neuen Programmen schulte. „Mir hat es immer schon Spaß gemacht, mit vielen Leuten unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen Ländern zu arbeiten. Egal ob per Mail, persönlich oder am Telefon.“ Das nötige Fachwissen sammelte Uschi erst in Billbrook, wo sie an einem neuen Transit/Import/ Produktions-Programm mitarbeitete, und später als Leitung des ersten Call-offs in den Niederlanden, das sie 1989 an die niederländischen Kollegen übergab. Die Eröffnung der Niederlande gehört für Uschi zu den prägendsten Erinnerungen. „Viele Kollegen aus Schweden sind gekommen und haben damals im Lager mitgeholfen, Ware zu picken. Wir waren alle gleich. Als die Niederlande ihr Lager dann selbst übernommen haben, kam der Country Manager mit seinem Auto, randvoll mit Kunst-Tulpen. Jeder im DC hat eine bekommen. Meine steht noch heute auf dem Tisch.“ „Ich hatte die ganze Zeit super Kollegen“, erinnert sich Uschi. „Klar, es gibt immer welche, die einem nicht so liegen, aber der Zusammenhalt war unschlagbar. Wir haben Wochenenden hindurch gearbeitet oder bis spät in die Nacht, wenn es zum Beispiel zur Eröffnung eines neuen Landes nötig war. Dann gab es Pizza, Cola und Kaffee zum Wachbleiben. Wir waren eine super Truppe.“ Uschi hat die Erfahrung gemacht, dass man bei H&M gerne einmal ins kalte Wasser geworfen wird. Dann heißt es: „So, du arbeitest jetzt hier! Du machst das schon.“ Das so geschenkte Vertrauen sieht sie jedoch auch als eine große Chance: „Wenn man will, kann man ganz viel erreichen!“ Man brauche vielleicht manchmal ein wenig Ausdauer und Mut, es funktioniere jedoch noch immer so. „Für mich gilt immer: Wenn ich morgens aufwache und mich auf den Tag freue, ist es gut. Sollte das mal anders werden und ich sage: ‚Ich will nicht hin‘, ist etwas ganz falsch gelaufen, so Uschi.

Miriam

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