Auf dem Weg zu 100% nachhaltigen Materialien

Auf dem Weg zu 100% nachhaltigen Materialien

Unsere Mission: Nachhaltige Mode und Design bis 2030
01 Apr 2019

Laut Textile Exchange ist die H&M-Gruppe der weltweit größte Verwender von nachhaltiger Baumwolle und der zweitgrößte Verwender von Recycling- und Bio-Baumwolle.

Heute werden 57% aller von der H&M-Gruppe verwendeten Materialien recycelt oder nachhaltig beschafft. Dies ist eine Steigerung von 35% in nur einem Jahr und bringt uns unserem Ziel näher, bis 2030 nur noch recycelte oder andere nachhaltig hergestellte Materialien einzusetzen.

Wenn es um Baumwolle geht, werden 95% der heute von der H&M-Gruppe verwendeten Baumwolle entweder recycelt oder nachhaltig beschafft. Damit sind wir kurz vor unserem Ziel, bis 2020 100% nachhaltige Baumwolle (Bio-Baumwolle, recycelte Baumwolle und Better Cotton aus der Better Cotton Initiative) zu verwenden. Monki hat dies bereits geschafft und verwendet seit Herbst 2018 ausschließlich nachhaltige Baumwolle. Im Jahr 2020 wird dies für die gesamte H&M-Gruppe über alle Marken hinweg Realität sein. Laut Textile Exchange ist die H&M-Gruppe der weltweit größte Verwender von nachhaltiger Baumwolle und der zweitgrößte Verwender von Recycling- und Bio-Baumwolle.

Im Rahmen unseres Ziels für das Jahr 2030, nur Materialien mit nachhaltiger Beschaffung zu verwenden, beginnen wir nun, konventionelles Kaschmir schrittweise aus dem Verkehr zu ziehen. So wird H&M Ende nächsten Jahres keine Bestellungen von herkömmlichem Kaschmir mehr platzieren. Während Kaschmir wegen seiner weichen Textur beliebt und als hochwertiges Material bekannt ist, kommt es jedoch zu Herausforderungen, was Umwelt- und Tierschutz betrifft.

Wir werden uns weiter für eine transparentere Lieferkette einsetzen, in der Kaschmir aus nachhaltigen Quellen bezogen wird, die unabhängig voneinander durch Standards zertifiziert sind, die sowohl Tierschutz- als auch Umweltaspekte abdecken. Wenn die Kaschmirbranche in Zukunft unsere Nachhaltigkeitskriterien erfüllen würde, könnten wir uns erneut mit dem Einsatz von jungfräulichem Kaschmir beschäftigen. Neben unserer Arbeit zur Verbesserung der Branche werden wir auch weiterhin nach Alternativen suchen, die einen ebenso großen Wert und ein gutes Tragegefühl für Kund*innen haben wie Kaschmir, jedoch mit geringeren Umweltauswirkungen.

Frauke

Teilen